Cueva del Viento

Im nördlichen Teil der Insel Teneriffa befindet sich die Cueva del Viento, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel. Diese Höhle ist ein Naturschauspiel der Extraklasse und sollte in jedem Fall besucht werden. Sie befindet sich unweit der Stadt Icod de los Vinos und kann dreimal pro tag im Rahmen von geführten Gruppentouren bewandert werden. Pro Tour gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 14 Personen. Eine Anmeldung ist vorher erforderlich, danach geht es mit einem Kleinbus zusammen mit den anderen Teilnehmern direkt zur Höhle.

Lavahöhle Durchwandern lassen sich etwa 250 Meter der Höhle – das klingt weniger, als es tatsächlich erscheint, denn der Pfad im Höhlensystem ist teilweise eng und unwegsam. Insgesamt nimmt eine Tour rund zwei Stunden in Anspruch, währenddessen erhält man natürlich Informationen über ihre Entstehung und Geschichte. Mit einer Länge von knapp 17 km ist die Cueva del Viento die längste Vulkanhöhle in ganz Europa.

Das Höhlensystem ist trotz umfassender Forschungsarbeiten noch längst nicht vollständig entdeckt. Man vermutet, dass es noch unzählige versteckte Gänge gibt. Innerhalb des Höhlensystems leben zwar Lebewesen wie zum Beispiel Fledermäuse, allerdings verstecken sie sich tagsüber meist in der Dunkelheit und sind daher nur mit viel Glück zu entdecken.

Die Geschichte der Cueva del Viento ist beachtlich: Die Höhle entstand vor nahezu 30.000 Jahren im Zuge eines Vulkanausbruchs des Pico Viejo. Auch die Lavaröhre entstand durch gewaltige geologische Vorgänge. So erkaltet die strömende Lava an der Luft sofort, während sie im Inneren des Gesteins weiter fließt. Auf diese Weise entstand nach und nach eine Art Tunnelsystem.

Umgebungskarte Cueva del Viento